Gymnasiale Oberstufe des Schulzentrums Carl von Ossietzky, Bremerhaven

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Liebe Besucherin,
lieber Besucher,


schön dass Sie (wieder) einmal vorbeischauen!
Wie immer haben wir hier für Sie interessante Informationen aus unserem Schulalltag zusammengestellt. Sollten Sie etwas vermissen, teilen Sie uns dies bitte mit!
CvO präsentiert:

AMBI 2019

Weitere Termine
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Erfolgreicher Besuch an der Hochschule Bremerhaven

Geschrieben am 15. Januar 2018 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Die Q2 konnte sich am Mo., 15.1.18 intensiv an der Hochschule Bremerhaven über mögliche Studiengänge informieren. Vielen Dank für die Organisation an Nele Schirrmacher und Daniel Ehlert. Eine hervorragende Veranstaltung! Danke!

Einige Impressionen:

Ingo Beck im Gespräch mit der Organisatorin Sonja Puncken-Kassen

Psychiatriebesuch der Kurse 3PSY9 und 3PAE9

Geschrieben am 6. Januar 2018 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Projekttag Antistigma im Klinikum Bremen-Ost
Wir haben am Projekttag Antistigma unter dem Motto „Es ist normal, verschieden zu sein“ im Krankenhaus Bremen-Ost teilgenommen und ein Einblick in die Psychiatrie und die Arbeit dort bekommen. Der Historiker Jannik Sachweh hat uns durch das Programm geleitet, welches aus drei Teilen besteht. Als erstes haben wir uns  mit der Frage auseinander gesetzt, was aus unserer Sicht einen „seelisch kranken“ und „seelisch gesunden“ Menschen unterscheidet. Danach haben  wir das Krankenhaus-Museum besichtigt. Wir haben mehr über die Geschichte des Krankenhauses erfahren, in dem die Zeit des Nationalsozialismus eine Rolle gespielt hat. Zudem haben wir einiges über die für uns heute nicht mehr nachvollziehbaren Behandlungsmethoden erfahren.
Nach dem Museumsbesuch gingen wir in das Haus 5, wo sich 3 Stationen befinden. Die erste davon ist die sogenannte geschlossene Station. Dort haben wir mit einer Krankenpflegerin gesprochen, die uns über die Pflege der Patienten, besonders auf der geschlossenen Station aufklärte und uns die jeweiligen Stationen zeigte. Es war ziemlich verwunderlich, dass diese Stationen mehr an einem normalen Krankenhaus erinnert, als an den Psychiatrien, wie sie in Filmen dargestellt werden. Die meisten Patienten auf den anderen zwei Stationen sind aufgrund einer Zwangsstörung oder einer Depression dort, die mit Therapien oder auch mit Medikamenten falls nötig behandelt werden. Auf der geschlossen Station befinden sich diejenigen, die für sich selbst oder anderen Menschen eine Gefahr darstellen. Wenn sich dies ändert, werden sie auch auf die anderen Stationen umgelegt. Sie werden dort auch nicht nur eingesperrt, sondern haben auch die Möglichkeit mit Genehmigung und ggf. unter Aufsicht hinaus in den Garten zu gehen. Die Krankenpflegerin hat uns auch erzählt, dass es für die Mitarbeiter einen Psychologen gibt, damit sie über Erlebnisse sprechen können, die sie beschäftigen. Als Pfleger dort benötigt man eine gewisse psychische Belastbarkeit. Des Weiteren ist sie ebenfalls dafür zuständig, dass die Patienten nach ihrer Behandlung im Krankenhaus, gerade nach längeren Aufenthalten, wieder eine Wohnung haben und Jobs finden können. Es war ein sehr informatives Gespräch. Wir wollten dann auch die geschlossene Station besichtigen, dort hat es jedoch gerade eine schwierige Situation gegeben, weshalb uns dies leider nicht mehr möglich war.
Danach hatten wir noch ein sehr interessantes Gespräch mit einer Frau, die selbst viele Erfahrungen mit psychiatrischen Kliniken gemacht hat und dem Psychologen und akademischen Leiter der Forensik (Bereich für psychisch kranke Straftäter) Niel Maskow. Hier konnten wir all unsere Fragen stellen. Wir haben etwas über den Auslöser und den Verlauf von einer Psychose erfahren bis hin zum Weg der nun kommenden Besserung. Sie erklärte uns, wie es ist eine Stimme zu hören, die eigentlich nicht da ist und auch wie ihr Umfeld mit ihrer Erkrankung umgeht. Mit den Worten „jeder Tag ist ein Kampf, den man eigenständig aufnehmen muss“, hat sie uns ihren Alltag beschrieben.  Zudem haben wir von dem Psychologen Niel Maskow erfahren, wie die Behandlung von psychisch kranken Straftätern verläuft.
Wir haben durch dieses Projekt viele Eindrücke von der Psychiatrie gewinnen können und konnten gleichzeitig auch Fragen stellen, die mit Erfahrungen verdeutlicht beantwortet wurden. Zudem konnten wir auch schwierige Fragen stellen, bei von anderen Menschen vielleicht als zu persönlich angesehen wird. Besonders interessant und spannend war das Gespräch am Ende mit der Frau und dem Psychologen. Aus dem Tag nehmen wir mit, dass es für psychisch kranke Menschen nicht leicht ist, da es auch nicht immer eine Heilung geben kann. Die psychischen Krankeheiten reißen diese Menschen aus ihrem Leben und meist bricht auch der Kontakt zur Familie und zu Freunden ab. Auch durch die Erfahrungen der Frau haben wir ein Verständnis über das Leben eines psychisch kranken Menschen bekommen. Anstatt diese Menschen nur auf ihrer Krankheiten zu reduzieren, sollte man sich mit ihnen auseinandersetzen und versuchen sie zu verstehen, da ihr Alltag meist viel schwieriger ist als unserer.

Artikel von Sabrina Maasberg

Frohes Fest und guten Rutsch!

Geschrieben am 20. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Das CvO-GyO-Team wünscht allen Menschen ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das Jahr 2018! Am Mo., 8.1.2018 geht es wieder weiter 🙂

Infoabend am Mittwoch, 14.2.2018

Geschrieben am 20. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein, Termine

Am Mi., 14.2.2018, findet ab 18 Uhr an unserer Schule der Informationsabend statt. Hier stellen wir uns vor und geben Auskunft zu allen Belangen der gymnasialen Oberstufe. Wir freuen uns über Ihren Besuch! Selbstverständlich können auch Interessierte aus dem Landkreis zu uns an die Schule kommen.

Leider wurde in der Nordsee-Zeitung nicht unser eingereichtes Profil abgedruckt, deswegen an dieser Stelle:

Weiterhin wurde nicht auf den Infoabend am Alfred-Wegener-Institut (HIGHSEA-Projekt), Am Handelshafen 12, 27570 Bremerhaven am Do., 8.2.18 um 18 Uhr hingewiesen.

Hier können Sie schon einmal in unser Infoheft schauen, welches Sie am Abend in Papierform erhalten können: CvO-GyO-Info-Heft 2018

Weihnachtskonzert

Geschrieben am 18. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Großen Dank an Inna Mai und Nils Wandrey für die Organisation! Für kulinarische Leckereien sorgte das Abi-Komitee. Die neue Lichtanlage und die neuen Aulastühle wurden somit eingeweiht. Den ausgelobten CD-Preis von der Schulaufsicht Gerth Schmidt gewannen „Raum 27“ für ihren Beitrag. Vielen Dank an Esther Oettinger und Kjell Färber für die lebendige Moderation. Einige Eindrücke:

Alle zusammen singen „Last Christmas“ von Wham.

Weihnachtssportturnier

Geschrieben am 18. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Wie jedes Jahr klasse von den Sport KuK unter der Leitung von Björn Böning organisiert. Für kulinarische Leckereien sorgt das Abi-Komitee. Herzlichen Glückwunsch an die GewinnerInnen!

Die Sieger des Fußballturniers vom LK-Sport aus der Q2 von Frau Oberegger:

Hier das Ranking des Badminton-Turniers:

Irmela Mensah-Schramm an der CvO-GyO

Geschrieben am 10. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Am Freitag, 8.12.17 besuchte Irmela Mensah-Schramm auf Einladung unserer Kollegin Vera Kandzia unseren Kunstbereich an der Schule. Eine eindrucksvolle Begegnung und wir sind uns sicher, dass die Schülerinnen und Schüler tolle Impulse erhalten haben. Im pdf-Dokument stehen alle Details zum Nachlesen.

Irmela Mensah

Spendenaktion an der CvO-GyO

Geschrieben am 6. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Der Kurs 3ENG1 und Frau Schneider bedanken sich recht herzlich bei allen Schülern und Lehrern für den tollen Zuspruch zu unserem Kuchenbasar! Wir freuen uns mit  Finn Holznagel über den Erlös, der zu gleichen Teilen an seinen kranken Cousin und an die DKMS geht.
Frau Schneider möchte sich auch bei allen Schülern und Schülerinnen ihrer Kurse bedanken, die bereits im Vorfeld gespendet haben!

 

Rezension im Achimer Kreisblatt über das „Neue Theater CvO“

Geschrieben am 6. Dezember 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Achimer Kreisblatt, 04.12.17. Von Ingo Schmidt

Schüler-Theater nimmt Achimer Publikum mit auf Reise zu sich selbst

Achim – Unter dem Titel „Das Geheimnis eines Sommers“ inszenierte das „Neue Theater CVO“ vom Schulzentrum Carl von Ossietzky in Bremerhaven eine beeindruckende Interpretation des Steven- King-Klassikers „Die Leiche“, der unter dem Titel „Stand by me“ 1986 unter der Regie von Rob Reiner auch verfilmt wurde.

Während der zwei Vorstellungen im Kulturhaus Alter Schützenhof führte das Schüler-Ensemble des 12. und 13. Jahrganges die Fünf- bis Achtklässler auf den vollbesetzten Zuschauerrängen in die USA des Jahres 1959.

Die Geschichte handelt von vier gleichaltrigen Freunden in Oregon: Die zwölfjährigen Gordie, Chris, Teddy und Vern suchen im Spätsommer die Leiche von Ray Brower Der 14-Jährige war verschwunden, und seine Leiche soll in der Nähe eines Waldstückes an einem Bahndamm gefunden worden sein.

Aktuelle Einschübe sorgen für Abwechslung

Mit diesem Wissen brechen die Jungen zu einer zweitägigen Wanderung auf, wobei sie Schwierigkeiten bewältigen und persönliche Probleme reflektieren: Einer von ihnen ist als Dieb abgestempelt, ein anderer wäre gern anstelle seines älteren Bruders verstorben, der Dritte hat einen alkoholkranken Weltkriegsveteran zum Vater, und der Vierte ist ein Idiot. Sie thematisieren Beziehungsprobleme, setzen Mobbing in Kontrast zu einem zivilisierten Miteinander.

Eingeschobene Episoden schaffen Abwechslung und liefern immer wieder einen aktuellen Kontext: So karikieren die sieben Darsteller Donald Trumps Abschottungspolitik, indem sie an die versöhnenden Worte von John F. Kennedy bei seinem Berlinbesuch 1963 erinnern, oder an die „Yes, we can“-Euphorie seines Amtsvorgängers Barack Obama.

„Keiner kennt mich wirklich“

Sie mahnen zu einem couragierten Umgang mit digitalen Medien, indem sie mit den 1960er-Jahren eine Zeit beschreiben, in der es weder Smartphones noch Facebook gab und die Kommunikation noch von Angesicht zu Angesicht funktionierte. „Ich habe heute 422 Freunde, ich spreche jeden Tag mit ihnen“, erklärt ein Protagonist, „aber keiner kennt mich wirklich.“

Am Ende finden sie die Leiche, aber sie sind nicht mehr sie selbst.

Bei der ersten Vorführung hätte beinahe ein Lichtausfall die Darbietung unterbrochen, aber das Publikum improvisierte mit Handy-Taschenlampen – Segen der digitalen Welt…

In einer abwechslungsreichen und rasanten Darbietung zogen die Darsteller ihr Publikum mit Themen in den Bann, die sie selbst aktuell beschäftigen.

Lizzie Doron

Geschrieben am 30. November 2017 von Ingo Beck | Kategorie: Allgemein

Am Do., 30.11.17 war Lizzie Doron zu einer Lesung an der CvO-GyO – eine tolle Veranstaltung! Dank an Dorothee Starke vom Kulturamt für die Vermittlung und Dank an die Kollegin Inga Zander und den Kollegen Gerrit Bliefernicht für die Umsetzung.

Vielen Dank an Felina Reininghaus für ihren ausführlichen Bericht!

Lizzie Doron, Autorin des nur in Deutschland im April diesen Jahres veröffentlichten Buches „Sweet Occupation“, ist am Donnerstag, dem 30.11.2017 zu Besuch an der CvO-GyO. Grund dafür ist eine Lesung im Politik-Leistungskurs in der Q2, um den Schülern neue Einblicke von Seiten eines Insiders in den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis zu geben. Das Thema des Israelischen und Palästinensischen Staats, die Entstehung des Konflikts, die Gründung Israels auf palästinensischem Territorium als auch die Interessen und Instrumente der jeweiligen Konfliktparteien werden hierzu im Unterricht bearbeitet. Überwiegend wird in den behandelten Texten der gegenseitige Hass und Terrorismus gegenüber den anderen Bevölkerungsgruppen beschrieben. Der Lesung wohnen unter anderem der Schulleiter der CvO-GyO Ingo Beck und die Leiterin des Kulturamtes, Dorothee Starke, bei.

Die Autorin selbst kommt aus Tel Aviv, Israel, und ist auch dort aufgewachsen. Im Alter von 34 Jahren im Jahr 1998 begann ihre Autorentätigkeit. Ihre veröffentlichten Bücher handeln von ihrer Familiengeschichte, dem Judentum und ihr selbst, so dass auch viele autobiographische Züge enthalten sind. Im Jahr 2007 wurde sie für den Jeanette-Schocken-Preis, dem Bremerhavener Bürgerpreis für Literatur, nominiert. Dieser Preis ist einer Überlebenden der Reichskristallnacht und ihren jüdischen Glaubensbrüder und –schwestern gewidmet. Er steht für die Bekämpfung von Verfolgung und Ausgrenzung. 2009 wurde sie zu einem Besuch in Rom eingeladen, wonach sich ihre Ansichten gegenüber Palästinensern änderten. Lizzie Doron und sieben weitere Israeli trafen sich hier mit acht Palästinensern, um unter friedlichen Bedingungen ihre persönlichen Lebensgeschichten auszutauschen. Alles, was Frau Doron bis dahin wusste war, dass Palästinenser wegen ihrer Religion, dem Islam, unschuldige Menschen töteten – darunter Freunde und Familie Frau Dorons. Bis dato herrschte in ihr das Vorurteil, dass Araber Terroristen und Juden Opfer seien.

Durch diesen Austausch begann für die Autorin eine andere Herangehensweise an den Konflikt. Frau Doron reiste danach nach Palästina, um ehemalige Terroristen zu besuchen und ihre Geschichten weiterzuerzählen, obwohl sie mit ihren vergangenen Ansichten über jene kämpfte. Sie sah nun, dass sowohl die Israelis, als auch die Palästinenser nur ein normales Leben führen wollten. Ohne Angst, Terror oder gewaltsamen Tod. Beide Konfliktparteien seien ihrer Ansicht nach nicht fähig, der jeweils anderen Seite zuzuhören, weil beide damit beschäftigt seien, das eigene Überleben zu sichern. Politiker machten sich die Angst und den gegenseitigen Hass für den eigenen politischen Vorteil zunutze. Auch, um die Kontrolle über die Menschen zu bewahren. Israel sei als Zufluchtsort für Menschen jüdischen Glaubens errichtet worden, da sie in der Geschichte schon oft verfolgt, gejagt und getötet worden seien. Es wurde auf palästinensischem Gebiet errichtet, womit Palästinenser Flüchtlinge in ihrem eigenen Land wurden. Beide Seiten, Palästinenser und Israelis, wollen ihr Land nicht aufgeben.

Auf die Frage nach einer Lösung, ob Zwei-Staaten-, Ein-Staat-, oder Kein-Staat-Lösung kann Frau Doron aufgrund der Vielschichtigkeit der Situation keine konkrete Antwort liefern. Für den Westen sei es einfach, eine Lösung in diesem Konflikt vorzuschlagen, nicht aber für den Mittleren Osten. Dort seien die Menschen religiöser, das mache Konflikte komplizierter. Diese Konflikte können und würden auf eine andere Ebene verlagert werden, wo es bislang scheinbar keine Lösung gebe.

Auch wenn es ihrer Meinung nach keine Lösung gibt, kämpft Frau Doron für Gleichheit und Menschenrechte in beiden Staaten, Israel und Palästina. Die Quintessenz der Lesung ist: „Denkt nach und hinterfragt, bevor ihr blind jemandem folgt!“

Bisher erschienene Titel der Autorin:

„Warum bist du nicht vor dem Krieg gekommen?“

„Es war einmal eine Familie“

„Ruhige Zeiten“

„Der Anfang von etwas Schönem“

„Das Schweigen meiner Mutter“

„Who the Fuck Is Kafka?“

„Sweet Occupation“

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