
Somit konnten die Schüler auch mal den Süden Bremerhavens kennenlernen und sich den Fischereihafen mit den erstaunlich mächtigen hier gebauten Windkraftanlagen genauer anschauen. Danach ging es weiter durch mehrere Feldwege bis zur „Alten Weser“, einem ehemaligen Flussarm der Weser. Dort machten wir eine kurze, aber sehr angenehme Pause, da der Ort Einblicke in eine schöne Naturlandschaft bot. Dann ging es weiter zur Luneplate, wo der Kurs Frau Dr. Marchand traf. Sie leitete die Tour durch die Luneplate, das größte Naturschutzgebiet im Land Bremen. Es wurde als Kompensationsfläche für den durch den Bau der Containerterminals (Häfen) verloren gegangenen Naturflächen errichtet. In diesem Gebiet gab es viele schöne und für uns bisher unbekannte Vogelarten, die man auf einem Beobachtungsturm durch ein Spektiv, einem speziellem Objektiv, gut betrachten konnte. Danach wurde die Tour fortgeführt, wobei das Wetter endlich wechselte. Nebenbei sah man viele Vögel, Rinder und Wasserbüffel. Dazu gab es auch einen Eindruck von dem Sturmflutwehr, einer Schleuse, die das Wasser in das Gebiet lässt. Dadurch hat sich dort ein Wattgebiet (ein Ökosystem) entwickelt. Nachdem der Kurs eine Pause auf dem Deich hatte, um sich etwas zu stärken, ging es weiter zu einem Beobachtungsversteck (auf dem Foto), um sich die Vogelarten noch näher anschauen zu können. Am Ende fuhr der Kurs mit vielen neuen Eindrücken bei schönem Wetter zurück nach Bremerhaven.
Nicole Gerdt