Bericht über den Jugend debattiert Wettbewerb vom 23.02.17
Am 23.02.2017 besuchte die LG 1 unter Leitung von Frau Paetow den Wettbewerb „Jugend debattiert“ am Alten Gymnasium in Bremen.
Mit dem Debattieren haben wir uns schon seit einiger Zeit im Deutschunterricht auseinandergesetzt und wollten nun eine professionellere Debatte von geübteren Schülern verfolgen. Eine Debatte ist ein Streitgespräch, das bestimmte Regeln befolgt. In jeder Debatte gibt es eine Pro- und Contra Seite, mit jeweils 2 Debattanten.
Die Anreise nach Bremen erfolgte selbstständig und gegen 8:45 Uhr starteten die ersten Debatten der Altersklasse 1 (8.- 10. Klasse) und der Altersklasse 2 (10-13. Klasse) gleichzeitig. Wir schauten uns die erste Debatte der Altersklasse 1 an, zu der Streitfrage „Sollten im Deutschunterricht regelmäßig längere Gedichte auswendig gelernt werden?“. Trotz ihres jungen Alters waren die Debattanten in der Lage, sich auf einem hohen Sprachniveau zu artikulieren.
Zwischen den einzelnen Debatten gab es je eine 30 minütige Pause, die für uns langwierig erschien, jedoch für die Teilnehmer enorm wichtig war. Diese Pause gab es den Teilnehmern Zeit sich auf die nächste Debatte vorzubereiten, da zu dieser Zeit erst die Themen den Teilnehmern bekanntgegeben wurden. Außerdem hat sich die Jury in diesen Pausen beraten und danach die Rückmeldungen an die Debattanten gegeben.
Nach den Hin- und Rückrunden der beiden Altersgruppen, wurden dann die Finalisten verkündet. Zu unserem Erstaunen haben dich die Austräger des Wettbewerbs sich die Mühe gemacht eine Zusammenfassung auszuarbeiten zu all den Jahren in denen Jugend debattiert schon besteht.
Die Finalrunde der Altersklasse 2 fand gegen 11:45 statt, die wir besonders interessiert verfolgten. Die Streitfrage dieser Debatte lautete: „Sollen die Zeiten, zu denen öffentliche Schwimmbäder ausschließlich Frauen offenstehen, ausgeweitet werden?“. Für dieses umfangreiche Thema erschienen die 24 Minuten um einiges zu kurz. Vor allem zeigten die Debatten uns, dass wir noch einen weiten Weg haben, um dieses sprachliche Niveau und diese Ausdruckskraft zu erlangen.
Die Finalrunde der Altersgruppe 1 folge nach dem Finale der Altersgruppe 2. Wir alle waren sehr erstaunt darüber, was selbst die etwas jüngeren schon für eine Sprachkompetenz hatten und wie gut sie aufeinander eingehen konnten. Die Streitfrage der Debatte lautete: ,, Sollte eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung einführen“. Die 4 Debattanten haben dies sehr gut gemeistert, jedoch hat man einen deutlichen Unterschied zu der Finalrunde aus Altersgruppe 2 gesehen, was allerdings nicht schlimm war.
Um alles nochmals kurz zusammen zufassen ist letztendlich zu sagen, dass der Tag eine neue Erfahrung war, die uns allen weitergeholfen hat für den noch kommenden Unterricht und unsere eigenen Debatten.
Des Weiteren ist zu sagen, dass es interessant war, nicht nur die eigene Klasse debattieren zu sehen, sondern auch Außenstehende, die wiederum ganz anders an die Sache herangehen als wir.
Es war im Ganzen ein sehr informativer und lehrreicher Tag für unsere Klasse.
Von Vanessa und Julia (LG1)
Von links stehen unsere Debattanten (Samira LG5, Laura LG2 [die den Workshop machen darf], Marco LG2 und Marie LG5), daneben die Gegner der Oberschule Rockwinkel.

Frau Paetow in Aktion 🙂

