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Cesarino 2009 - eine Rezension

 

Cesarino

Ein neues Promibaby? Nein, nein, Renaissancetanz ist die Antwort!

Bremerhaven. Am Samstag, dem 26. September 2009 war in der „Stormdeel" der „theo" (Lutherstraße 7) wieder ordentlich was los. Tänzerinnen und Musiker luden zu einem unvergesslichen Abend, indem sie ihr Publikum mit historischen Tänzen und Klängen in die Zeit der Renaissance (1400-1600) versetzten.

Um 17:00 Uhr ist der Saal gefüllt mit erwartungsvollen Menschen, die neugierig in ihren Programmheften schnuppern. Bis sich hinter ihnen die Tür öffnet und eine Formation in prachtvollen Kostümen erscheint. Behangen mit prunkvollem Schmuck schreiten die nun adligen Damen und Herren mit gekonnt hochnäsigem Blick zur Bühne und lassen ihr Schauspiel beginnen. Begleitet von historischen Instrumenten, wie etwa einer Gambe, einem Tamburin, Renaissance-Blockflöten und auch einer Orgel, bietet die Gruppe Choreographien von bedeutenden Künstlern wie Cesare Negri oder Thoinot Arbeau dar. Zwischen den Stücken schildert die Leiterin und Gründerin Rosmarie Krause der Zuhörerschaft immer wieder von den damaligen Verhältnissen, so dass man einen guten Einblick in das Geschehen der Renaissance bekommt und die ungewohnten Tänze und Klänge gleich viel besser verstehen und einordnen kann.

„Cesarino" begeistern nun schon seit über 25 Jahren und nahezu 150 Aufführungen Jung und Alt mit höfischen- und Volkstänzen und freuen sich immer wieder über neue Mittänzer und Mittänzerinnen in ihrer Runde, damit die Schlösser, Kirchen und Burgen noch lange von ihnen betanzt werden können.

Die kostenlose Aufführung in der „theo" zeigt mal wieder großen Erfolg. Das Publikum ehrt die Besetzung mit viel Applaus und verlässt den Raum, der sie in eine vergangene Zeit führte mit zufriedenen und froh gestimmten Gesichtern. Man darf auf die nächste Vorstellung gespannt sein.

Vanessa Maxine Schäfer

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