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Monolizien - Gesellschaftsspiel mal anders

(mm). In dem Planspiel „Monolizien“ werden die teilnehmenden Schüler vor das Problem der Diskriminierung gestellt. So leiden in dem gleichnamigen Staat alle blauäugigen Menschen vehement unter Benachteiligungen.
Nach einigen Auflockerungsübungen, bei denen sich die Schüler beschnuppern konnten, wurden sie in Gruppen eingeteilt, die unterschiedliche Interessengruppen des Staates vertreten sollten, wie z.B. die Jugendorganisation „Tollwut“ oder das Amt für Verarbeitung guter Nachrichten (AVN).
Zu Beginn des Spiels wurde von der Spielleitung, die von Frau Schwiebert Draeger vertreten wurde, ein kurzer Bericht über die problematische Lage des Staates „Monolizien“ vorgetragen, woraufhin sie ebenfalls die Spielregeln erläuterte.
Anschließend begann das Spiel, bei der die Kommunikation zwischen den Gruppen nur über eine Wand stattfand, an der die Gruppen via kleiner Informationsblätter Nachrichten hinterlassen konnten. Zudem wurde der gesamte Spielverlauf von der monolizischen Tageszeitung „Buntspecht“ kommentiert und natürlich auch beeinflusst.
Während des Spielverlaufes traten eine Hand voller Problematiken auf, die in der Schlussbesprechung auf die Realität übertragen wurden. So drang die Ausgrenzung von Gruppen in unsere Gesellschaft immer weiter in den Gesprächsvordergrund. Des Weiteren wurde die Vorherrschaft der Staatsmacht diskutiert, welche durch ihre Machtstrukturen ebenfalls erheblichen Einfluss auf die Gesellschaft nimmt.
Letztlich kann man durchaus festhalten, dass dieses Planspiel für alle Beteiligten eine großartige Erfahrung war, die zusammen mit der anschließenden Besprechung zu neuen Überlegungen in den Köpfen der Schüler führte.

Michael Mensing
 

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